Kritik und Zweifeln :

Wenn man potenziert, werden die verschiedenen Elemente des Lösungsmittels „mitpotenziert“! (Diese Behauptung kam aus dem Munde eines Professors für Pharmakologie, Auditorium der Klinik Burghölzli, 86-87).
Hier werden zwei verschiedene Dinge verwechselt. Natürlich, wenn man sich bei der C12 Verdünnung befindet, gibt es in der Lösung approximativ soviele Atome von der Substanz wie von den Spurelementen. Aber es geht nicht um Quantität, sondern um eine abstrakte Gestalt, die der Lösung, dem Wasser durch das Schütteln aufgedrängt wird. Sie kennen das Prinzip von zwei Spiegeln die einander gegenüber gestellt sind. Es entsteht eine Bild ad infinitum, das immer kleiner und kleiner wird. Aber der Gegenstand bleibt identisch in seiner Form.

Ich habe Kügelchen in der Hand, und ich muss glauben, dass diese etwas machen, ist es nicht Scharlatanerie?
Nehmen Sie zwei „Zips“ ( Speichermedium von ca 100Mb für den PC). Sie können an diesen riechen, spüren, lauschen ... sie sehen absolut gleich aus. Doch auf einem befindet sich die Bibel, auf dem anderen ein Bild von Claudia Schiffer. Leicht gesagt, beweisen Sie es .... Ich brauche einen Computer, und siehe da, es stimmt. Ja aber, wie wussten Sie dass auf diesem Zip dieses Bild war? Es war auf dem Zip geschrieben. So läuft es genau mit der Homöopathie. Mittel werden sorgfältig vorbereitet und beschriftet.

Der berühmte Professor Barnhard schreibt in seinem Buch über Arthritis, dass Homöopathie nicht wirkt.
Er zitiert ein Studium nachdem ein Kollektiv von Patienten mit Rheuma alle Rhus tox - das typische Mittel gegen Rheuma - bekommen haben. Das Ergebnis war natürlich negativ. Das ist normal. Es gibt mehr als hundert homöopathische Mittel gegen Rheuma. Ein Mittel kann nur nach der Totalität der Symptome (lokal und allgemein) und individuell verschrieben werden. One man, one remedy. Jedesmal wenn jemand ein Mittel als die Lösung für diese Krankheit triumphierend meldet, müsste man sich die Ohren zuhalten.

Sie behandeln Angina mit Homöopathie: wissen Sie nicht, dass eine eitrige Angina sehr gefährlich ist!? (fragt eine ziemlich wütende Dame an einem Vortrag).
Es waren einmal zwei Ärzte: der erste hatte jedes Jahr eine eitrige Angina. Jedes Mal musste er Antibiotika schlucken. Man sprach schon von Operation. Als er wieder eine schlimme Angina hatte, ging er mit 39° zum Homöopathen. Nach 2 Tagen war die Angina weg und kam nie wieder. Das war vor 19 Jahren. Der zweite wurde - als junger Assistentsarzt - operiert. Er wachte nie wieder auf und hinterliess eine junge Witwe und ein Baby. Ich hatte mein ganzes Studium mit ihm gemacht. Der erste Arzt: das war ich.

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